Peru

Machu Picchu
Heiße Quellen
Peru ist ein sehr zentral gelegenes Land in Südamerika. Es grenzt an Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Bolivien, Chile und an den Pazifischen Ozean. Es scheint fast schon natürlich, dass Peru durch diese Lage in seiner langen Geschichte immer wieder in Konflikte mit anderen Ländern geriet. Heute ist Peru vor allem ein Urlaubsland für all jene, welche die südamerikanische Geschichte und Kultur wirklich kennen lernen möchten.


Denn in Peru hat eines der ältesten Völker Südamerikas seine Heimat - die Inka. Sie gründeten dort ihre Hauptstadt Cuzco, die sie "der Nabel der Welt" nannten. Die Hochkultur wurde vom Eroberer Fernando Pizarro und seinen Nachfolgern vernichtet. Doch eine Kulturstätte blieb erhalten. Sie ist heute der wohl berühmteste Ort in Peru: Macchu Picchu. Eine versunkene Stadt umgeben von grünen Hügeln - das Bild, welches das Weltkulturerbe der UNESCO ausmacht.


Peru hat eine Fläche von 1.285.220 km², die von etwa 28 Millionen Menschen bevölkert wird. Bezahlt wird mit dem Nuovo Sol, die Nationalhymne trägt den Titel Somos libres, seámoslo siempre.


Hauptstadt ist Lima. Eine Stadt voller historischer Bauten in der Altstadt, die nicht umsonst zum Weltkulturerbe der Menschheit zählt. Allerdings gibt es auch ein anderes Lima voller armer Menschen, die teilweise aus dem Hochland der Anden kommen, um in Lima ihr Glück zu versuchen.


Lima liegt direkt an der Küste des Pazifischen Ozean und ist so ein wichtiger Verkehrsknoten- und Handelsmittelpunkt auch für den Schiffsverkehr.


Costa Verde, Lima
Touristisch ist das Goldmuseum ein ganz besonderes Highlight von Lima. Dort werden auch die Schätze der Inkaherrscher ausgestellt. Der Reichtum an Mineralien, unter anderem auch Salpeter, ist ein wichtiges Gut in Peru.
In ganz Peru herrscht ein subtropisches Klima, welches jedoch durch die etwas kühleren Regionen der Anden unterbrochen wird. Hier kann es auch manchmal empfindlich kalt werden.