Dominikanische Republik

Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik ist als Inselstaat ein Teil der Antilleninsel Hispaniola. Die Hauptstadt Santo Domingo liegt im Süden und damit am Karibischen Meer.


Auf einer Fläche von 48.7430 km² leben mehr als 9 Millionen Menschen.


Die Nationalhymne der Dominikanischen Republik trägt den Titel „Quisqueyanos valientes“. Das bedeutet in der deutschen Übersetzung „Ihr tapferen Quisqueyaner“. Quisqueya ist der indianische Name der Insel Hispaniola und die Einwohner wurden Quisqueyanos genannt.
Die Flagge der Dominikanischen Republik besteht aus blauen und roten Quadraten, die durch ein weißes Kreuz getrennt sind. Die Flagge stammt ab von der Geheimgesellschaft La Trinitaria, die unter Juan Pablo Duarte die Unabhängigkeit des Inselstaates von Haiti erreichte.


Das Klima der Dominikanischen Republik ist im Norden subtropisch, im Süden eher trocken-warm. Im Inneren des Inselstaates, in den Bergen, kann es auch zu Temperaturen um den Gefrierpunkt kommen. Die Amtssprache in der Dominikanischen Republik ist spanisch. Im Norden Insel gibt es eine englischsprachige Enklave und durch den Einfluss der mehr als 500.000 haitianischen Bewohner findet man auch den kreolischen Dialekt und die französische Sprache.


Die Haupteinnahmequelle des Inselstaates ist seit vielen Jahren der Tourismus. Neben den US-Amerikanern bestimmen Reisende aus Europa hier das Geschehen. Chartermaschinen aus aller Welt landen in Punta Cana und am Flughafen von Santo Domingo. Die kilometerlangen weißen Sandstrände, gesäumt von Palmen, bieten Erholung pur. Bereits in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden hier All-inklusiv-Hotelanlagen gebaut.


Die Wasserfälle bei Bayaguana, nordöstlich von Santo Domingo gelegen, sind ein beliebtes Ausflugsziel. Und wer schon einmal dort ist, sollte sich auch den Frucht- und Gemüsemarkt nicht entgehen lassen.


Die meisten Sehenswürdigkeiten der Dominikanischen Republik kann man in der Hauptstadt Santo Domingo besichtigen. Der Alcazar de Colon, der ehemalige Palast des Vizepräsidenten, am Plaza de Hispanidad gelegen, ist absolut sehenswert. Die Ruinen Monasterio de San Francisco sind Überbleibsel des ersten katholischen Klosters und der Fortaleza Ozama befindet sich hier eine alte Festung, die ebenfalls zu den ältesten Anlagen auf dem gesamten Kontinent zu zählen ist.